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DAS PROGRAMM 2017

Ein Männergesangsquartett singt. Wie schön! Da fehlt doch etwas! Da ist kein Tenor besetzt! Spinnen die? – Der Tenor ist plötzlich verstorben, hinterlistiger Weise knapp vor dem wichtigsten Wettbewerb des Landes, wo man doch schon zwei Mal den begehrten, vom Fürsten verliehenen Lorbeerkranz ersungen hat!

 

Die ehrenwerten Herren sind in einer schrecklichen Zwickmühle, denn der einzige Tenor, der stimmlich in Frage kommt, ist gesellschaftlich indiskutabel! Ein Außenseiter, ein heruntergekommener Musikus! Wer weiß, wo der herkommt! Und die schöne, naive Thekla, Schwester des Baritons, die alle Männer haben wollen - auch der Fürst selbst! - die ist doch in Gefahr, wenn man so einen Unmensch aufnehmen würde! Musik kennt keine Grenzen - oder doch?

Sind Sie der Meinung, dass alle Reichen Kotzbrocken sind? Oder gibt es da auch Verrückte, denen das Geld an sich nicht wichtig ist, sondern nur, dass sie damit Schönes bewirken können?

 

Ist dieses Leben nicht ein Seiltanz zwischen Schicksal, Absicherung, Glück und Abgrund?

Herr von Flottwell verdankt seinen Reichtum - dem Glück und klugen Börsenspekulationen? Fast: Flottwell verdankt alles der Liebe einer verrückten Fee. Er ist aber auch ein zauberhafter Mensch: Großzügig, freigebig, mit allem verschwenderisch. Mit Geld wie mit Gefühlen, mit Liebe wie mit Wut. Er schart um sich ein Sammelsurium von skurrilen Typen. Wirklich treuen Freund hat er nur einen, den einfachsten unter allen, den Tischler Valentin, der alles was schief ist, gerade hobelt.

Kinder, nehmt Eure Eltern und Großeltern an der Hand und kommt zu uns ins Schloss! Wir wollen miteinander träumen. Denn in jedem von uns steckt ein Aschenputtel:

 

Wir haben so oft das Gefühl, nicht geliebt zu sein, nicht gut genug zu sein. Stress total. Du auch? Wir wären so gerne am Ball dieses Lebens in den Armen eines Prinzen - selber Prinzessin. Dann lassen wir alle Asche, alles Unschöne hinter uns und drehen uns schwebend im Kreis. Aber nur, wenn wir die richtige Liebe finden, sonst dauert alles nur bis Mitternacht! Hast Du ein Herz, das träumen und richtig liebhaben kann? Dann schaffen wir das! Wir ziehen gläserne Schuhe an, zerbrechlich aber standfest – wie man damit tanzen kann! Die ganze Nacht und ein ganzes Leben lang!

Halten Sie sich für verrückt? Nein? Ah, Sie sind normal! Verzeihung! Ist das denn ein Kompliment, wünschenswert? Was ist schon verrückt?

 

Der Unterschied zwischen verrückt, interessant und extravagant ist schwer zu definieren. Wir könnten doch in eine Parlamentssitzung, auf ein Zeltfest oder an den Wörthersee gehen und schauen, wen wir dort für normal und wen wir für verrückt halten. Nein - o, Verzeihung, das war jetzt respektlos. Gut – gehen wir also in eine Pension und schauen uns dort die Leute an. Ja, oder kommen Sie zu uns ins Schloss und sehen sich die Pension Schöller an!

Und dann werden Sie sich ja ganz leicht tun mit der Antwort zur oben gestellten Frage. Viel Vergnügen meine Herr- und Damenschaften!

Ein Deutscher, ein Italiener, ein Syrer, eine Französin und ein Wiener in einer WG!

Das kann nur gut gehen, in Zeiten wie diesen, wo Toleranz, Völkerverständigung, Europabewusstsein und Meinungsfreiheit so tief in den Herzen der Menschen verankert sind! Auch diese alten Vorurteile gegen die pingeligen Deutschen - na also die gibt es schon gar nicht mehr. Oder die Meinung, dass die Österreicher faul und versoffen sind. Bitte woher denn! Und die Italiener sind Machos? Nana, wie kommt man denn auf sowas? Und die kleinen Französinnen sind sexbesessene Biester?

Ach, naja...

 

Wer kann denn wirklich etwas gegen die hochgebildeten Syrer haben, die hier auf Aufenthaltsgenehmigung hoffen. Und wer behauptet, die Piefkes wären humorlos? Alles Vorurteile!! Haben Sie eine Ahnung!

Mist, Mist, Mist! Die Beziehung ist gerade zerbrochen, denn mit Oliver kann man nicht zusammen leben! Eigentlich mit gar keinem Mann! Nie sind sie so, wie wir Frauen uns das wünschen! Keiner kocht wie ein Gott, räumt dann die Küche auf, putzt noch schnell die Wohnung und ist danach noch eine echte Granate im Bett.

 

Die Männer sind ein Auslaufmodell. Also dann die innovative Lösung aus dem Internet: Eine künstliche Intelligenz, ein entzückender Roboter! Der macht alles und erklärt auch noch, bevor er kochen geht, die Geschichte des Boeuf Stroganoff! Auch der Vater, der sich gerade auf Frau umoperieren lässt, ist durchaus angetan von den neuen Möglichkeiten.

Die Segnungen der modernen Technik sind einfach grenzenlos! Fragen Sie doch Ihre Siri!

Der meisterhafte Puppenspieler und die gefeierte Musicbanda benötigen nur wenig, um einen besonderen Musiktheaterabend auf die Bühne zu bringen: 1 Tisch, 1 Koffer, 2 Puppen, 6 Blasinstrumente, Geige, Kontrabass, Hackbrett und Harfe.

 

Das Publikum erwartet ein Abend voll musikalischer Tiefe und theatralischer Wucht: Im Zusammenspiel von Musik, Wort und Puppe wird dem Wanderer nachgespürt, einer gleichermaßen bewunderten wie gehassten Symbolfigur, die alles hinter sich lässt, um sich auf die Suche zu begeben, ohne das Ziel auch nur zu erahnen. Ein Sinnsuchender, der bei Franz Schubert „vom Gebirge her“ kommt und bei Robert Walser zwischen den Zeilen seines Bleistiftgebietes hervorlugt: „Ich soll mich finden, sagt mir das Gestirn. Mich finden? Müßt’ ich mich da nicht vorher verlieren?“

ENSEMBLE:PORCIA

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